Rückblick BGFZ.Forum 2026: Fokus statt Feuerlöschen - wirksam handeln, gesund leisten!
Wie Unternehmen vom Reagieren ins Wirken kommen
Beim BGFZ.Forum 2026 haben wir gemeinsam mit Unternehmen, Expert:innen und Teilnehmenden auf eine Frage geschaut, die viele Arbeitsalltage prägt: Wie schaffen wir es, weniger zu reagieren und mehr zu gestalten? Unter dem Motto „Fokus statt Feuerlöschen“ wurde deutlich: Wirksamkeit entsteht nicht durch noch mehr Tempo, sondern durch Klarheit, gute Führung, verbindliche Kommunikation und den Mut, auch mal nicht jedem Funken hinterherzulaufen.
Ankommen und thematischer Einstieg: Wo brennt es eigentlich?
Schon der thematische Einstieg machte deutlich: Viele betriebliche Herausforderungen entstehen nicht, weil Menschen zu wenig tun. Oft passiert eher das Gegenteil – es wird organisiert, reagiert, nachgesteuert und „noch schnell“ etwas eingeschoben. Die entscheidende Frage lautete deshalb nicht: Wie löschen wir schneller? Sondern: Warum brennt es überhaupt so häufig?
Fokus bedeutet dabei nicht, alles auszublenden. Fokus bedeutet, bewusst zu entscheiden, was wirklich Wirkung erzeugt – und was nur zusätzliche Aktivität produziert.
Podiumsdiskussion: Weniger Feuerlöschen, mehr Wirkung
In der Podiumsdiskussion „Weniger Feuerlöschen, mehr Wirkung: Erfahrungen aus der Praxis“ kamen unterschiedliche Perspektiven aus HR, Betrieblichem Gesundheitsmanagement, Geschäftsführung und Arbeitsgestaltung zusammen. Mit dabei waren Claudia Schubert von DP/DHL, Ulrike Lachnitt von WAREMA Sonnenschutz GmbH, Tony Friedrich von der WIN Group GmbH und Perry Jordan als Unternehmensberater für Arbeitsgestaltung und Betriebsorganisation.
Besonders hängen geblieben ist uns ein Bild: „Um Brände zu verhindern, braucht es nicht nur Menschen mit Feuerlöschern. Es braucht auch den Oberförster, der hinter seinem Team steht, Orientierung gibt und gemeinsam mit ihnen Ziele und Visionen verfolgt.“
Genau darum kreisten viele Beiträge: Führung ist nicht erst dann gefragt, wenn es akut wird. Führung beginnt vorher – bei Klarheit, Verlässlichkeit, Kommunikation und der Frage, ob Menschen wissen, worauf es wirklich ankommt. Genau das trifft auch auf die betriebliche Gesundheit zu: Maßnahmen wirken nur dann nachhaltig, wenn sie mit Führung, Arbeitsorganisation und Kommunikation zusammengedacht werden. Ein Gesundheitstag allein löscht keinen strukturellen Dauerbrand – kann aber ein guter Auftakt sein, wenn danach weitergearbeitet wird.
Unternehmenstheater: Wenn bekannte Sätze plötzlich auf der Bühne stehen
Ein besonders lustiger Moment war das Unternehmenstheater aus Dresden. Die Teilnehmenden hatten zuvor typische Sätze gesammelt, die sie hören, wenn im Unternehmen mal wieder „Brände gelöscht“ werden müssen. Diese Formulierungen tauchten anschließend in kurzen Szenen wieder auf – etwa in einem Mitarbeitergespräch.
Das sorgte für Schmunzeln, aber auch für Wiedererkennung. Denn viele dieser Sätze klingen im Alltag harmlos: „Das schieben wir noch schnell dazwischen“, „Dafür haben wir gerade keine Zeit“ oder „Das klären wir später.“ Auf der Bühne wurde sichtbar, wie schnell solche Muster zu mehr Druck, unklaren Erwartungen und neuen Schleifen führen können.
Austausch und Vernetzung: Fokus entsteht auch im Gespräch
Die Vernetzungspause war bewusst mehr als eine kurze Unterbrechung. Die Teilnehmenden konnten festhalten, welche Impulse sie mitnehmen und mit wem sie weiter im Gespräch bleiben möchten.
Für uns als Koordinierungsstelle ist genau das ein wichtiger Teil des BGFZ: Unternehmen kommen miteinander ins Gespräch, erkennen gemeinsame Herausforderungen und entwickeln Ideen, die im eigenen Betrieb weitergedacht werden können. Fokus entsteht nicht nur am Schreibtisch – manchmal auch beim Kaffee, wenn über das Wesentliche gesprochen wird.
Workshop: Wirksamkeit durch Konzentration
Im Workshop „Wirksamkeit durch Konzentration – Prinzipien aus Zen und Kampfkunst“ mit Ronny Schönig ging es um Aufmerksamkeit, Selbstführung und die Frage, wie wir im Arbeitsalltag wirksam bleiben. Eine zentrale Botschaft: Wir verlieren unseren Fokus nicht einfach. Häufig geben wir ihn ab.
Der Workshop unterschied zwischen reaktivem und wirksamem Handeln. Reaktiv heißt: unterbrochen werden, sofort reagieren, fremdgesteuert sein. Wirksam heißt: bewusst entscheiden, führen und selbstgeführt bleiben. Besonders greifbar waren die sogenannten Fokus-Killer – etwa fehlende Klarheit, Ablenkungsdrang, Druck oder mangelnde Selbstführung.
Mit dem 3-Minuten-Zanshin nahmen die Teilnehmenden einen praktischen Impuls mit: einen kurzen Moment wacher Aufmerksamkeit, nicht als Abschalten, sondern als bewusstes Wieder-Sammeln. Kleine Routinen wie eine tägliche Fokuszeit, eine Unterbrechung weniger oder ein kurzer Atem-Reset können helfen, nicht bei jedem Alarm sofort den inneren Feuerlöscher zu zücken.
Workshop: Kommunikation und Führung, die wirken
Im Workshop „Kommunikation und Führung, die wirken“ mit Dr. Sabine Fischer und Undine Schmalfuß stand die Umsetzung von Strategie im Mittelpunkt. Ein Satz brachte die Herausforderung klar auf den Punkt: Strategie ist selten das Problem. Die Umsetzung schon.
Deutlich wurden drei typische Bruchstellen:
- Eine Entscheidung ist noch keine Klarheit.
- Gespräche erklären oft viel, klären aber zu wenig.
- Und unterschiedliche Erwartungen bleiben häufig unsichtbar – etwa zwischen Generationen, Rollen oder Verantwortungsbereichen. Das Ergebnis ist dann nicht Wirkung, sondern Reibung.
Der Gegenentwurf lautete: Führung heißt übersetzen. Wirksame Führung klärt Ziel, Bedeutung, Verantwortung und Erwartung. Für den Alltag blieb eine einfache Regel hängen: Kein wichtiges Gespräch ohne Klarheit über Ziel, Verantwortung und den nächsten Schritt.
Offene Thementische: KI, Veränderung und das Wesentliche
In den offenen Thementischen ging es um Veränderung, Konzentration auf das Wesentliche und die Frage, welche Rolle Künstliche Intelligenz dabei spielen kann. Der Fokus lag nicht auf Technikbegeisterung, sondern auf betrieblicher Nützlichkeit: Wo kann KI entlasten? Wo hilft sie, Informationen zu strukturieren? Und wo braucht es weiterhin Menschen, die Ziele klären, Verantwortung übernehmen und Entscheidungen nachvollziehbar machen?
Unser Eindruck: KI kann ein hilfreiches Werkzeug sein – aber sie ersetzt keine gute Arbeitsgestaltung. Wenn Prozesse, Rollen und Erwartungen unklar sind, wird auch das beste Tool schnell zum nächsten Aufmerksamkeitssauger. „Ein schlechter Prozess wird mit KI nicht besser, sondern nur schneller.“
Positive Zukunftswerkstatt: Der nächste Schritt zählt
Zum Abschluss wurde es konkret. In der Positiven Zukunftswerkstatt hielten die Teilnehmenden auf Postkarten fest, was sie ab morgen anders machen wollen und mit wem sie im Unternehmen über ihre Erkenntnisse sprechen werden. Auch das Handout griff diese Transferfrage auf: „Mit wem rede ich morgen in der Firma über meine Impulse von heute?“
Für uns war das ein wichtiger Abschluss. Denn ein Forum entfaltet seine Wirkung nicht nur während der Veranstaltung, sondern vor allem danach: im nächsten Teammeeting, im Gespräch mit der Führungskraft, beim neuen Blick auf ein wiederkehrendes Problem oder in einer kleinen Veränderung, die endlich ausprobiert wird.
Unser Fazit
Das BGFZ.Forum 2026 hat gezeigt: Viele Unternehmen kennen den Zustand des dauernden Reagierens. Gleichzeitig gibt es wirksame Hebel, um aus diesem Muster herauszukommen – durch klare Kommunikation, gute Führung, bewusste Aufmerksamkeit, gesundheitsorientierte Arbeitsgestaltung und den Austausch mit anderen Unternehmen.
Wir nehmen aus diesem Nachmittag mit: Fokus ist kein Luxus im Arbeitsalltag, sondern die Voraussetzung dafür, wieder wirksamer, gesünder und bewusster miteinander zu arbeiten.
Rückblick auf das BGF.Forum 2025: Mit Mut heiße Eisen schmieden – Aussitzen ist keine Lösung!
Am 09. April 2025 war es soweit: Unser diesjähriges BGF.Forum fand im Kultur.Palais Lichtenstein statt – mit über 70 Teilnehmenden vor Ort und mehr als 100 Anmeldungen insgesamt war das Interesse groß. Unser Ziel: Räume schaffen, in denen wir nicht um die heißen Themen der Arbeitswelt herumreden, sondern ihnen offen, mutig und lösungsorientiert begegnen.
Schon zu Beginn war klar: Dies wird kein Tag der Floskeln, sondern einer des offenen Austauschs, des aktiven Mitmachens – und des Muts. Diesen Mut machte gleich die Keynote von Eileen Heydel, Geschäftsführerin der GAFUG mbH, greifbar. Sie sprach nicht nur über gesunde Entscheidungen, sondern zeigte am eigenen Beispiel, wie solche Entscheidungen auch im Umgang mit neuen Technologien aussehen können: Zum ersten Mal hatte sie bei der Vorbereitung auf ihren Vortrag Unterstützung durch ChatGPT genutzt – und teilte offen, wie herausfordernd es war, sich auf diese ungewohnte Methode einzulassen. Ihre zentrale Botschaft: "Nur wenn ich selbst überzeugt bin von dem, was mir eine KI liefert, kann ich es auch authentisch vertreten."
Diese ehrliche Reflexion über den Einsatz künstlicher Intelligenz verband sie mit einer kraftvollen Metapher: Entscheidungen seien wie ein Sprungturm – man braucht Mut, um zu springen. Wer nicht springt, bleibt stehen. Genau dieses Bild zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung und bildete die Grundlage für die anschließenden interaktiven Formate.
Ein besonders lebendiger Moment war der Auftritt des Improvisationstheaters Kulturhafen Dresden, das mit Witz und Tiefgang die typischen Dynamiken im Unternehmensalltag karikierte – etwa die allseits bekannte Haltung: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Der humorvolle Blick von außen regte nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken an – und eröffnete neue Perspektiven für das eigene Handeln.
Vielen Dank für dafür!
Neben angeregten Vernetzungspausen konnten die Teilnehmenden in zwei Durchläufen zwischen drei unterschiedlichen Workshop-Formaten wählen – und dort aktiv mitdiskutieren, reflektieren und Impulse mitnehmen.
Workshop 1
Im Workshop „Führen heute braucht Mut“ mit Peggy Kopkow ging es darum, unsichtbare Muster in Führung und Zusammenarbeit sichtbar zu machen. Viele Teilnehmende berichteten von dem Aha-Erlebnis, dass Intuition allein oft nicht ausreicht – vielmehr braucht es bewusste Reflexion und die Bereitschaft, eigene Routinen infrage zu stellen.
Workshop 2
Ein zweiter Workshop widmete sich dem Thema „Nachhaltig erfolgreich – Arbeit mutig gestalten“. Hier präsentierten Ulrike Lachnitt (WAREMA Sonnenschutztechnik GmbH) und Sören Schlegel (AOK PLUS) ein Praxisbeispiel aus der betrieblichen Gesundheitsförderung. Deutlich wurde: Nachhaltigkeit im BGM entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch eine enge Verzahnung von Führung, Kommunikation und gesundheitsförderlichen Strukturen. Und auch im BGM macht sich Mut positiv bemerkbar: Die WAREMA Sonnenschutztechnik gestaltete intern einen Workshop mit Mitarbeitenden und Führungskräften und fragte bewusst: „Was bringt Sie auf die Palme?“ Die Führungskräfte hatten in der Zeit „Sendepause“ und hörten sich alle Punkte der Mitarbeitenden an – alleine diese offene Haltung erfordert Mut. Anschließend wurde intern im Team gemeinsam darüber gesprochen und nach Lösungen gesucht. Der Erfolg spricht für sich: In einer Abteilung konnte der Krankenstand durch den ganzheitlichen BGM-Ansatz halbiert werden.
Austauschrunde 3
Parallel dazu luden Undine Schmalfuß und Claudia Gränitz-Kleiber (MIKOMI) unter dem Titel „Mut zur Fokussierung“ zur Reflexion über Prioritäten im Arbeitsalltag ein. Schnell zeigte sich, dass viele Unternehmen unter der Last zu vieler gleichzeitiger Themen leiden – und dass es nicht Mut zur Mehrarbeit, sondern Mut zur Entscheidung braucht, um wirklich wirksam zu arbeiten. Fokusthemen waren hier: Motivation, Kommunikation, Zeit und Veränderungsbereitschaft.
Nach all den intensiven Diskussionen, Impulsen und Perspektivenwechseln war es Zeit für eine kleine Pause – nicht nur für den Kopf, sondern auch für den Körper. Unter dem Motto „Kurze Ablenkung für Körper und Geist – und dann nochmal volle Konzentration auf das Wesentliche“ sorgte eine gemeinsame Bewegungseinheit für neue Energie im Raum. Mit einfachen Übungen und einem Lächeln zwischendurch fiel es anschließend leicht, sich wieder fokussiert den letzten Programmpunkten zu widmen.
In der abschließenden Plenumsdiskussion wurden zentrale Erkenntnisse noch einmal zusammengetragen – gemeinsam mit offenen Fragen, neuen Ideen und Impulsen für die individuelle Umsetzung. Beim abschließenden Imbiss blieb dann ausreichend Zeit für Austausch und Vernetzung – und das ein oder andere inspirierende Nachgespräch.
Unser Fazit als BGF-Koordinierungsstelle:
Wer gesund arbeiten will, muss auch die unbequemen Fragen stellen.
Das BGF.Forum 2025 hat uns einmal mehr gezeigt: Es lohnt sich, Räume zu schaffen, in denen Menschen ehrlich, mutig und gemeinsam auf die Herausforderungen der Arbeitswelt blicken können. Ob es um KI, Führung, BGM oder Priorisierung geht – Veränderung beginnt dort, wo wir das Gewohnte hinterfragen.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, Referierenden und Mitwirkenden – für den Mut, mit uns gemeinsam hinzuschauen und hinzuhören.
Hier finden Sie spannende Einblicke in das Forum 2025: Erleben Sie das Forum nochmal hautnah!
Unser BGF.Forum wurde durch INQA (Initiative neue Qualität der Arbeit) unterstützt. Dafür möchten wir uns noch einmal recht herzlich bedanken.
Sie möchten einen Einblick in das Jahr 2024? Hier geht´s zum Nachbericht zum BGFZ.Forum: „Endlich wieder Montag! Die neue Lust auf Arbeit“
Am 15. April 2024 fand unser spannendes BGFZ.Forum im beeindruckenden Ambiente des Kultur.Palais.Lichtenstein statt, wo wir uns dem Thema „Montagsmüdigkeit“ in Unternehmen widmeten. In einer Zeit, in der Arbeitsfreude und Mitarbeitermotivation zunehmend in den Fokus rücken, bot unser Forum einen perfekten Rahmen, um innovative Lösungen und frische Ansätze zu diskutieren.
Hier finden Sie spannende Einblicke in das BGFZ.FORUM:
Inspirierende Eröffnung
Das Forum wurde durch eine motivierende Rede von Frau Angelika Hölzel eröffnet, der ersten beigeordneten des Landkreises Zwickau. Frau Hölzel legte den Fokus auf das wichtige Zusammenspiel zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften. Sie betonte, wie entscheidend es ist, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die sowohl inspirierend als auch unterstützend ist. Dabei hob sie hervor, dass die Freude an der Arbeit und die Motivation sehr individuell sind und dass jedes Unternehmen ein maßgeschneidertes Konzept entwickeln muss, um den unterschiedlichen Bedürfnissen seiner Mitarbeiter gerecht zu werden. Dieser Ansatz unterstreicht die Notwendigkeit, auf die spezifischen Wünsche und Erwartungen der Mitarbeitenden einzugehen, um ein motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Nach diesem inspirierenden Beginn übernahm Frau Kathleen Gebler von der SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH das Wort. Sie teilte ihre Erfahrungen und Strategien, wie man durch gemeinsame Aktivitäten und eine positive Arbeitsatmosphäre die Freude am Arbeitsplatz steigern kann. Ihre Botschaft war klar: Mitarbeiter:innen sollten mit Freude auf die neue Arbeitswoche schauen. Dafür bieten sie nicht nur Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden an, sondern auch der Spaß darf generell nicht zu kurz kommen. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt „Manche unserer Mitarbeiter:innen laufen singend durchs Unternehmen – diese gute Laune und positive Energie ist wirklich sehr ansteckend“.
Workshops zur Vertiefung
Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, in parallelen Workshopsessions tiefer in spezifische Themen einzusteigen:
Home Office mit Wohlfühlfaktor:
Moderiert von Herrn Uwe Thuß (Büroland GmbH) und Herrn Michael Uhlmann (BGFZ), konzentrierte sich dieser Workshop darauf, wie man das Home Office so gestalten kann, dass es zu einem Ort wird, an dem Mitarbeiter motiviert und produktiv sind. Themen wie ergonomische Einrichtungen, persönliche Gestaltungsräume und die Balance zwischen Arbeit und Privatleben standen im Vordergrund.
Prozesse neu gestalten:
Herr Andreas Polster (iapo) und Frau Undine Schmalfuß (MIKOMI) führten durch den Workshop, der sich mit der Neuorganisation von Arbeitsabläufen beschäftigte. Sie zeigten auf, wie gut durchdachte Organisationsstrukturen nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Arbeitsfreude am Montagmorgen zurückbringen können.
Kreativität, Teamgeist und Montagsfreude:
Frau Jana Tranzschel (Schneider Gruppe GmbH) und Frau Sofie Grundmann (BGFZ) teilten ihre Einsichten, wie kreative Ansätze und Teamaktivitäten zur Gestaltung einer inspirierenden Arbeitswoche beitragen können. Von teambildenden Maßnahmen, über flexible Arbeitszeiten bis hin zu einer Ansprechparterin für gesundheitliche Theman wurden verschiedene Strategien für das betriebliche Gesundheitsmanagement vorgestellt.
Fazit des Forums
Ein Schlüsselrezept gibt es nicht, aber durch das Zuhören und die Wertschätzung der Bedürfnisse unserer Mitarbeiter kommen wir dem Ziel einer positiven Arbeitsatmosphäre näher. Die Betonung lag auf der Notwendigkeit, Bedürfnisse ernst zu nehmen und im Team mehr zu lachen.
Das Forum „Endlich wieder Montag! Die neue Lust auf Arbeit“ war ein voller Erfolg mit großartigen Diskussionen, wertvollem Austausch und vielen neuen Impulsen für die Gestaltung der Arbeitswelt. Wir danken allen Rednern und Teilnehmern für ihre Beiträge und freuen uns auf die Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in den kommenden Monaten.
Bleiben Sie gespannt auf unsere nächsten Veranstaltungen, denn gemeinsam machen wir jeden Montag zu einem erfreulichen Start in die neue Woche!